09.06.2017

Sommerzeit ist Waffelzeit

© BDSI

© BDSI

In einigen Tagen ist es so weit: Der meteorologische Sommerbeginn steht vor der Tür. Schon seit den ersten warmen Tagen im April und Mai zieht es uns nach draußen und wir genießen die längeren Tage und die Sonnenstrahlen auf der Haut. Parallel mit dem Wetter verändern sich auch die Verbraucherpräferenzen beim Essen und Trinken. Wir bekommen Lust auf leichtere Speisen. So wie beim Speiseeis im Sommer die fruchtigeren Sorten gefragt sind, so geht beim Gebäck bei höheren Temperaturen der Trend zu unschokolierten, leichten Erzeugnissen wie Waffeln, gerne pur oder auch mit fruchtiger Füllung. Diese versprechen einen sommerlichen Genuss und zudem schmilzt nichts in der Hand oder beim Transport.

Waffeln werden traditionell aus Waffelmassen hergestellt. Die Hauptzutaten sind Getreideerzeugnisse und/oder Stärke sowie Wasser. Aber auch der Zusatz von Fett, Zucker, Milch und anderen Zutaten ist üblich. Die flüssige Waffelmasse wird zwischen erhitzten Flächen ausgebacken. Charakteristisch für Waffelgebäcke sind die wabenartige Oberfläche und die zarte Knusprigkeit. Viele Waffelprodukte werden quadratisch als Schnitte oder länglich geschnitten und gefüllt als Riegel angeboten. Typisches Beispiel einer ungefüllten Waffel ist ein Waffelröllchen, das hälftig mit Schokolade überzogen sein kann oder Eiswaffeln. Gefüllte Waffeln gibt es z.B. mit Haselnuss-, Milch-, Kakao-, Nougat-, Vanille- oder Fruchtcreme, bestreut mit Nussstücken, Knusperreis etc., teils auch noch überzogen.

Schon im 15. Jahrhundert waren Waffeln in den Niederlanden und auch in Norddeutschland stark verbreitet. In Süddeutschland und in Österreich gehörten Waffeln dagegen früher nie zu den Gebäcken für alle Bevölkerungsschichten, sondern waren der gehobenen Küche vorbehalten.

Ob unterwegs beim Picknick, im Schwimmbad, im Büro oder auf der Terrasse zu Hause: Waffelgebäck passt immer und verspricht einen leichten, leckeren Genuss zwischendurch.