Lebensmittel- und Kennzeichnungsrecht

Der BDSI ist Ansprechpartner in allen süßwarenspezifischen Fragestellungen in den Feldern Lebensmittel- und Kennzeichnungsrecht, Qualität, Gesundheit und Verbraucherschutz. Der BDSI wahrt die Brancheninteressen gegenüber der nationalen und der EU-Gesetzgebung.

Hier geht es zu den Positionen des BDSI im Themenfeld Lebensmittelrecht.

Rechtsquellen

Süßwarenspezifische Regelungen sind u.a. die Kakaoverordnung, Bestimmungen des Deutschen Lebensmittelbuches wie die Leitsätze für Feine Backwaren, Ölsamen und die Leitsätze für Speiseeis sowie die BLL Richtlinie für Zuckerwaren. Allgemeine Regelungen wie die europäische Basis-Verordnung, die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV), die Zusatzstoff-Verordnung (ZVO) und in Deutschland das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) sowie die Fertigpackungs-Verordnung (FpackVO) sind für die lebensmittelrechtliche Praxis der Süßwarenunternehmen unerlässlich.

Leitlinien zur Minimierung von trans-Fettsäuren

Im Juni 2012 haben das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (damals Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) und weitere 17 Verbände der Lebensmittelwirtschaft, des Handels und der Gastronomie die gemeinsame Initiative im Hinblick auf die „Leitlinien zur Minimierung von trans-Fettsäuren“ unterzeichnet. Der BDSI und seine Mitgliedsunternehmen haben sich an dieser Minimierungsinitiative beteiligt und Produkt-Leitlinien erarbeitet. Diese finden Sie hier:

Produkt-Leitlinie zur Minimierung von trans-Fettsäuren in Feinen Backwaren

Produkt-Leitlinie zur Minimierung von trans-Fettsäuren in Knabberartikeln

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Wissenschaftlichen Pressedienst Nr. 3/2012.

BDSI-/LCI-Forschungsprojekt Minimierung/Vermeidung von MOSH/MOAH in Süßwaren und Knabberartikeln

Hier finden Sie zum Download Informationen zum Forschungsprojekt "Minimierung/Vermeidung von MOSH/MOAH in Süßwaren und Knabberartikeln - Toolbox Konzept"

Arsen in Reis und Reisprodukten

Reis ist ein ernährungsphysiologisch wertvolles Lebensmittel und findet im Süßwarenbereich u.a. bei der Herstellung von Reiswaffeln Verwendung. Neben Trinkwasser aus bestimmten Regionen der Welt kann insbesondere Reis erhöhte Gehalte an anorganischem Arsen aufweisen. Auf EU-Ebene wurden im Juni 2015 Höchstgehalte für anorganisches Arsen in bestimmten Produkten wie Reis und Reiserzeugnissen, u.a. Reiswaffeln, festgelegt, die den gesundheitlichen Verbraucherschutz gewährleisten.

Mehr zum Thema unter http://www.bll.de/de/lebensmittel/sicherheit/unerwuenschte-stoffe

Nachschlagewerke

Die Sammlung des für die Süßwarenbranche relevanten Lebensmittelrechts "Recht der Süßwaren" ist im Behr's Verlag erschienen und kann dort bezogen werden. www.behrs.de  

Der BDSI ist Herausgeber des beim Behr's Verlag erschienenen Kommentars "Recht der Süßwarenwirtschaft", der beim Verlag bezogen werden kann. www.behrs.de .

Links

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. www.bll.de 

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft www.bmel.de 

Bundesgesetzblatt www.bundesgesetzblatt.de 

Europäisches Recht europa.eu.int/eur-lex 


Qualitätsmanagement und Hygiene

Der BDSI ist Ansprechpartner in allen süßwarenspezifischen Fragestellungen in den Feldern Qualität, Gesundheit und Verbraucherschutz. Der BDSI vertritt die Brancheninteressen bei der nationalen und der EU-Gesetzgebung.


Ernährungspolitik

Der BDSI setzt sich für faire Rahmenbedingungen für die Herstellung und Vermarktung von Süßwaren ein und spricht sich gegen ungerechtfertigte Restriktionen und Diskrimierung der Produkte aus.


Forschung und Forschungsmanagement

Forschung und Lebensmittelsicherheit sowie Produktentwicklung und Qualität stellen in den Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie traditionsgemäß tragende Säulen dar. Viele Themen erfordern jedoch zusätzlich gemeinsame Forschungsanstrengungen der im BDSI organisierten Unternehmen.

Eine führende Rolle bei der Initiierung, der Koordination und im Management von nationalen oder internationalen Gemeinschaftsprojekten liegt beim Lebensmittelchemischen Institut (LCI)  als der wissenschaftlichen Forschungseinrichtung des BDSI zusammen mit den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Ausschusses des BDSI.

Dieses Gremium wird von den von den jeweiligen Fachsparten  entsandten wissenschaftlichen Experten, den so genannten Forschungsbeauftragten, gebildet. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Ausschusses ist Prof. Dr. Reinhard Matissek als Direktor des LCI.

Die Aufgaben des Wissenschaftlichen Ausschusses bestehen in der Unterstützung der Projektpartner als auch in der Gewährleistung eines erfolgreichen Forschungsmanagements sowie in der Begleitung des Transfers der gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse in die industrielle Praxis bei den Mitgliedsunternehmen des BDSI.

Minimierung/Vermeidung von MOSH/MOAH in Süßwaren und Knabberartikeln

Hier finden Sie zum Download Informationen zum Forschungsprojekt "Minimierung von MOSH/MOAH in Süßwaren und Knabberartikeln - Toolbox Konzept"

 Interviewreihe zum Thema Forschung in der Deutschen Lebensmittelrundschau (DLR):


Handel

Der BDSI prüft Lieferverträge mit dem Handel auf unbillige Verhaltensgestaltungen. Weiterhin arbeitet er mit Marktforschungsinstituten zusammen.


Außenhandel

Seit vielen Jahren steigen die Exporte deutscher Süßwaren und Knabberartikel kontinuierlich an. Lag der Wert der ausgeführten Produkte in den 70ern bei rund 500 Mio. Euro, sind es nunmehr über 6 Mrd. Euro bei einer Exportquote von mengenmäßig 49 Prozent im Jahr 2014. Innerhalb von 10 Jahren hat sich hierbei der Wert der Ausfuhren mehr als verdoppelt. Die aktuellen Zahlen, u.a. zum Außenhandel, finden Sie hier.

Der BDSI betreut seine Mitglieder in den hierbei entstehenden Export- und Zollfragen, im Ausfuhrerstattungs- und Veredelungsrecht sowie bei Fragen ausländischer Einfuhr- und Kennzeichnungsvorschriften.

Neben der politisch-rechtlichen Flankierung der Exportaktivitäten durch den Außenhandelsausschuss des BDSI engagieren sich exportorientierte, mittelständische Mitglieder in der Exportförderungsgesellschaft German Sweets.

Hier geht es zu den Positionen des BDSI im Themenfeld Wirtschaftspolitik.


Rohstoffe und Nachhaltigkeit

Der BDSI wahrt die Brancheninteressen gegenüber der EU-Kommission und der Bundesregierung.

Schwerpunkte sind die langfristige Rohstoffsicherung der Branche, die Konkurrenz zu Agrokraftstoffen, die Übernahme sozialer Verantwortung, die Berücksichtigung von Umweltinteressen sowie die Abwehr von Restriktionen und Handelsbeschränkungen.

Umfangreiche Informationen zu den Aktivitäten und Positionen des BDSI finden Sie hier.


Umwelt und Verpackung

Der BDSI betreut seine Mitglieder bei branchenspezifischen Fragen zu Rücknahmesystemen von Verkaufs- und Transportverpackungen. Er wirkt zudem bei neuen Abfall-, Abwasser- und Emissionsregelungen sowie im Bereich der Anlagegenehmigung mit.


Sozialpolitik und Arbeitsrecht

Der BDSI betreibt eigenständige Tarifpolitik. Für seine tarifgebundenen Mitgliedsfirmen und ihre Mitarbeiter schließt der BDSI Tarifverträge ab. Auch die Mitglieder ohne Tarifbindung werden auf Wunsch tarif- und arbeitsrechtlich beraten.


Öffentlichkeitsarbeit

Der BDSI pflegt für seine Mitgliedsunternehmen intensive Kontakte zu Journalisten, Meinungsbildnern und Verbraucherorganisationen.

Darüber hinaus koordiniert der BDSI PR-Konzeptionen und ihre Implementierung sowohl für die übergreifendenden Themenkomplexe Ernährung und Gesundheit als auch für einzelne Fachsparten wie insbesondere für Speiseeis (www.markeneis.de) und Schokolade (www.schokoinfo.de).

Hier geht es zu den Pressemitteilungen des BDSI sowie zu unseren Wissenschaftlichen Pressediensten.


Marktdaten

Der BDSI erarbeitet Zusammenfassungen und Auswertungen der branchenbezogenen Erhebungsergebnisse der amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Er wirkt an der Erstellung der Branchenstatistik auf EU- und Weltebene mit.


Weitere Einrichtungen

Der Exportförderungsverein German Sweets fördert den Export vor allem mittelständischer Hersteller, insbesondere durch Messebeteiligungen, Exportberatung und Erfahrungsaustausch.

Der Arbeitskampfunterstützungsfonds bietet den ihm beigetretenen Herstellern finanzielle Unterstützung im Falle eines Arbeitskampfes.

Die Regionalen Arbeitgeberverbände der Ernährungsindustrie betreuen im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des BDSI dessen Mitglieder in ihren Regionen arbeitsrechtlich und vertreten sie vor den Arbeitsgerichten.

Die Süßwarenförderungs-GmbH wickelt Einzelaufgaben ab, wie z.B. Produkt-PR, und steuert bzw. unterstützt Forschungsvorhaben.

Der Arbeitskreis Internationale Süßwaren-Messe (AISM) ist als gemeinsame Einrichtung der Verbände von Industrie und Handel - auf der Handelsseite insbesondere des SG Sweets Global Network - das Beratergremium der Koelnmesse in Sachen ISM. Der BDSI ist ferner Trägerverband der yummex Middle East und des Arbeitskreises der Zuliefermesse ProSweets Cologne.

Die Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenwirtschaft fördert – in Zusammenarbeit mit dem Verein der am Rohkakaohandel beteiligten Firmen e.V. – nationale und internationale Projekte rund um den Kakao.

Das Lebensmittelchemische Institut - LCI- ist Ansprechpartner für BDSI-Mitgliedsunternehmen bei naturwissenschaftlichen Fragestellungen in den Bereichen Lebensmittelwissenschaft, Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Ernährung, Toxikologie, Verpackung, Gefahrenabwehr und Krisenmanagement.

Das IQ.Köln - Institut für Qualitätsförderung in der Süßwarenwirtschaft - vertritt die wissenschaftlichen und ideellen Interessen seiner Mitglieder hinsichtlich des gesamten Gebietes der Qualitätssicherung bei Süßwaren und Knabberartikeln und der zu ihrer Herstellung verwendeten Rohstoffe und Bestandteile. Das IQ.Köln ist offizieller Partner des BDSI und des europäischen Süßwarenverbandes CAOBISCO.

Die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft - ZDS - ist das zuständige Berufskolleg für die Lehrberufe Fachkraft für Süßwarentechnik (bundesweit) und Fachkraft für Lebensmitteltechnik.

Das Forum Nachhaltiger Kakao fördert als Multistakeholderplattform einen nachhaltigen Kakaoanbau in der gesamten Lieferkette.