03.02.2017

Doppelter Genuss: Super Bowl und Tortilla-Chips bringen amerikanische Stimmung in deutsche Wohnzimmer

© Timolina/Shutterstock

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Wem Scrimmage Kick, Punt, Clipping, Chop Block oder Spearing noch nichts sagt, wer aber gleichwohl mit Touchdown, Quarterback und einem ellipsenförmig an zwei spitzen Enden zusammenlaufenden Ball schon etwas anfangen kann, der dürfte zu der wachsenden Gemeinde von Super Bowl-Fans in Deutschland gehören. Das Finale des US-Sports Nummer 1, dem American Football, ist mittlerweile in den USA und für viele Sportbegeisterte ein inoffizieller Feiertag und wird weltweit verfolgt.

Doch nicht nur im Fernseher, sondern auch davor geht es bei den meisten Zuschauern US-amerikanisch zu. Für die richtige Stimmung und für das Gelingen des Endspiels zwischen den Atlanta Falcons und den New England Patriots gehören die aus den USA stammenden Tortilla-Chips dazu. Diese sind auch in Deutschland zunehmend beliebt und können zusammen mit verschiedenen Dips oder mit Käse überbacken als Nachos genossen werden. Erfunden wurden die Tortilla-Chips Ende der 1940er Jahre in einer mexikanischen Delikatessen- und Tortilla-Fabrik in Los Angeles. Die Besitzerin Rebecca Carranza schnitt die nicht weiter maschinell zu verwendenden Tortilla-Fladen in kleine Dreiecke und frittierte sie. Die so entstandenen Tortilla-Chips verkaufte sie als Snack, der sich schon bald großer überregionaler Beliebtheit erfreute.