Deutsch Englisch    Home Kontakt Sitemap RSS-Feed
Suche

Pressemeldung



Presseinformation

28.03.2012:

Deutsches Markeneis - So beliebt wie im Vorjahr

Markeneishersteller zufrieden: Eisfans ließen sich vom schlechten Sommer 2011 den Genuss nicht verderben -
Pro-Kopf-Verbrauch und Gesamtabsatz nahezu stabil - Innovationskraft ungebrochen


Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Und auch ein sonniges Frühjahr und ein milder Herbst können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sommer 2011 keiner war. Wenngleich jedes fünfte Eis im Winter genossen wird, ist ein guter Sommer nach wie vor der Hauptindex für eine erfolgreiche Eissaison. Auch wenn der Sommer 2011 ausschließlich durch Abwesenheit glänzte, gab es bei Absatz und Umsatz im Vergleich zu 2010 nur leichte Rückgänge zu verzeichnen. Für das neue Jahr sind die Hersteller bestens gerüstet und die Truhen mit köstlichen Neuheiten gefüllt. Allen voran der Premiumbereich mit einem Genuss-Extra an besten, teils herkunftsbezogenen Zutaten, raffinierten Rezepturen und Kombinationen. Und das über alle Darreichungsformen hinweg: Vom Impulseis, über die beliebten Multi- und Hauspackungen bis hin zu den Gastronomieangeboten. Auch der Wunsch nach Natürlichkeit bleibt ein Thema und wird von den Herstellern durch den Verzicht auf künstliche Aromen und Farbstoffe umgesetzt.

Der Run auf Retro hält auch 2012 an und beschert den Eisliebhabern Dessertklassiker in eisiger Form, wie zum Beispiel die beliebte Rote Grütze mit feinem Vanilleeis. Auch andere Nachspeisen finden immer häufiger ihr innovatives Pendant in eisiger Form.

Stark im Trend liegen nach wie vor die kleineren, handlichen Produkte, die der Konsument sowohl als Impulseis für den Sofortgenuss unterwegs, als auch in der beliebten Multipackung für den häuslichen Vorrat in den Truhen vorfindet.
Apropos klein: Die Wünsche der kleinen Eisfans werden auch 2012 wieder groß geschrieben und mit coolen Überraschungen belohnt, wie zum Beispiel mit goldigen Bären am Eisstiel oder dem ersten Eis "zum Schälen".

Ob Stiel, Waffel, Riegel, Sandwich oder Tüte, ob zum Löffeln, Beißen oder Schälen: Eis schmeckt immer wieder anders, immer wieder neu, aber immer wieder lecker. Jetzt muss sich nur noch Petrus überzeugen lassen!

Eisjahr 2011: Trotz verregnetem Sommer stabile Pro-Kopf-Verbräuche
Seit zehn Jahren hat sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 8 Litern eingependelt - Ausschläge nach oben oder unten hängen allein vom Wetter in den Sommermonaten ab. Auch im vergangenen Jahr blieben die Eisfans der coolen Köstlichkeit treu und ließen sich auch vom Dauerregen die Lust auf Genuss nicht nehmen. Insgesamt verzehrten die Deutschen 2011 durchschnittlich 7,6 Liter (inklusive des handwerklich hergestellten Eis) und lagen damit nur unwesentlich unter Vorjahresniveau (2010: 7,7 Liter).

Die Gesamtmenge an industriell hergestelltem Speiseeis belief sich 2011 laut Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) auf rund 493 Millionen Liter - das sind nur 1,2 Prozent weniger als 2010. Gemessen an der langen Schlechtwetterperiode ein durchaus akzeptabler Rückgang. Der Gesamtumsatz war ebenfalls leicht rückläufig und lag 2011 mit 1,94 Milliarden Euro um 1 Prozent unter dem Ergebnis von 2010 (1,96 Milliarden Euro*).

Home sweet Home: Hauspackungen liegen erneut vorne
Unangefochtener Spitzenreiter bezogen auf die Menge sind nach wie vor die Haushaltspackungen. Mit 237,7 Millionen Liter und einem Anteil von 48,2 Prozent am Gesamtabsatz unterschritten sie das Vorjahresergebnis um lediglich 0,4 Prozent (2010: 238,6 Millionen Liter). Beim Umsatz belegt dieses Segment mit rund 537 Millionen Euro einen soliden zweiten Platz (2010: 551,7 Millionen Euro) und konnte im vergangenen Jahr seinen Anteil am Gesamtumsatz nahezu halten (2011: 27,7 Prozent, 2010: 28,1 Prozent). Besonders die Packungsgröße bis 500ml erzielte 2011 deutliche Zuwächse. Das liegt zum einen an den kleineren Haushalten, zum anderen an den attraktiven Angeboten und dem Wunsch, möglichst viele der mehr als 100 Eissorten auszuprobieren.

Zweites Standbein des häuslichen Genusses sind die beliebten Multipackungen. Nach einem deutlichen Mengenzuwachs 2010 legte dieses Segment 2011 eine kleine Pause ein und konsolidierte sich mengenmäßig auf 177,9 Millionen Liter. Das entspricht einem leichten Rückgang von 1,8 Prozent im Vergleich zu 2010 (181,1 Millionen Liter). Vor allem die Tüten und Becher kamen beim Verbraucher gut an und bescherten diesem Segment erfreuliche Zuwächse. Grund dafür sind die verschiedenen Promotionaktivitäten, mit denen die Hersteller den Kundengeschmack trafen.

Umsatzmäßig konnten die Multipackungen erneut ihre Spitzenposition behaupten. Mit 684,7 Millionen Euro lag dieses Segment nur 1,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (2010: 695,7 Millionen Euro) und nahm anteilsmäßig beim Gesamtumsatz mit 35,4 Prozent den ersten Platz ein.

Nasser Sommer verregnet Impulseisumsätze
Die Kleinsten trifft es oftmals am härtesten, so auch beim Impulseis. Die Kleinpackungen, die klassischerweise an Tankstellen, am Kiosk oder in Freibädern gekauft werden, sind besonders wetterabhängig und mussten 2011 die stärksten Einbußen hinnehmen. Der Absatz ging von 40,4 Millionen Liter (2010) auf 38,8 Millionen Liter zurück - das entspricht einem Rückgang von 4 Prozent. Immerhin konnte das Impulseis beim Umsatz seine Vorjahresposition nahezu halten und erreichte 2011 444,2 Millionen Euro (2010: 447,7 Millionen Euro). Das ist sicherlich dem Trend zu großen Tüten zu verdanken, die dem Verbraucher 2011 lieb und teuer waren.

Platz vier geht wie schon im vergangenen Jahr an die Gastronomiewaren, die mengenmäßig dem Impulseis dicht auf dem Fuße folgt: 38,3 Millionen Liter in 2011 gegenüber 38,7 Millionen Liter in 2010 (-0,9 Prozent). Der Umsatz konnte eine Steigerung um 3,8 Prozent verzeichnen und kletterte von 260,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 270,8 Millionen Euro 2011. Hier machten sich die generelle Steigerung des Gastronomieumsatzes sowie der Trend nach höherpreisigen und vorportionierten Premium-Eisdesserts positiv bemerkbar.


* Zum Vergleich wurden die aktualisierten Zahlen für das Jahr 2010 zugrunde gelegt.

Mitgliederservice

Login




Passwort vergessen?
Einfach neu bestellen!

Hersteller von Knabberartikeln sehen messbare Erfolge ihrer Werbezurückhaltung gegenüber Kindern


Die führenden Hersteller von Knabberartikeln in Deutschland haben sich in Brüssel über den europäischen Snackverband (European Snack Association/ESA) zu Einschränkungen bei ihren Werbeaktivitäten gegenüber Kindern unter 12 Jahren bekannt. So partizipieren sie über die ESA am EU-Pledge, der über eine Selbstverpflichtung Einschränkungen im Bereich der Werbung vorsieht. Die Einhaltung wird durch eine unabhängige Agentur jährlich kontrolliert. Die Ergebnisse für Deutschland im Jahr 2012 zeigen, dass die Werbung deutlich verringert wurde. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 ging die Fernsehwerbung in Kindersendungen um 78% zurück. 98,5% der gezeigten Werbung entsprechen den selbst gesetzten Vorgaben. Doch der Ansatz im EU-Pledge geht über die reine Werbung hinaus. Die Hersteller von Knabberartikeln haben sich zudem dazu bekannt, ihre Produkte weiter zu optimieren. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.eu-pledge.eu/.