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21.07.2011:

Forschen für den Genuss – 60 Jahre Lebensmittelchemisches Institut

Ausstellung im Schokoladenmuseum Köln "Forschen für den Genuss- 60 Jahre Lebensmittelchemisches Institut

Süße Verführungen allenthalben: Schokoriegel, Trüffel mit und ohne Füllung, Plantagenkakaos, Feine Backwaren und Eiscreme. Naschkatzen wünschen sich einen genussvollen Moment, einen Augenblick der Verführungen, ein abgerundetes Geschmackserlebnis. Neben exquisiten Rezepturen ist die Verwendung einwandfreier Rohstoffe und Zutaten die Voraussetzung dafür, dass sich die Wünsche auch erfüllen.

Das LCI - Lebensmittelchemisches Institut des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) - berät und unterstützt seit nunmehr 60 Jahren als wissenschaftliche Forschungsstelle die deutschen Hersteller von Süßwaren. Seit 2003 ist die von Prof. Dr. Reinhard Matissek geleitete Institution ein akkreditiertes Labor für Lebensmittel.

Doch was wird genau untersucht? Wie sieht die Arbeit im Institut aus und welchen Einfluss hat sie auf den Genuss? Im Schokoladenmuseum Köln beantwortet die Ausstellung "Forschen für den Genuss - 60 Jahre Lebensmittelchemisches Institut" diese Fragen. Am Beispiel der Schokolade werden die Arbeit des Instituts und seine Historie dargestellt. Beleuchtet wird auch die vorbeugende und zukunftsweisende Arbeit des LCI.

Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln sind von entscheidender Bedeutung und werden, wie die Ereignisse des Frühjahres gezeigt haben, immer aktuell bleiben.

Die Ausstellung bietet vom 21. Juli bis 25. September 2011 einen geschichtlichen Rückblick ins 19. Jahrhundert, zu den Anfängen der Reinheits- und Qualitätsanforderungen bei Schokoladeprodukten, und in die Gründerjahre des LCI vor 60 Jahren. Die Qualitätsparameter für Schokolade, Kakaobohnen, Kakaoschalen und Kakaobutter werden näher beleuchtet. Die Ausstellungsbesucher werden mehr über das Berufsbild des Lebensmittelchemikers und deren Verantwortung in der Lebensmittelkette er-fahren. Als kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Forschungsbereich des LCI wird zum einen die mathematische Berechnung von Inhaltsstoffen wie z.B. Kakaobestandteilen in Schokolade erläutert und erklärt. Zum anderen werden als Beispiele aus dem Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes die Erforschung des Vorkommens und die Verhindung der Bildung von uner-wünschten Schimmelpilztoxinen gezeigt.

Bei den Exponaten sind verschiedene historische und moderne Laborgerätschaften und -utensilien zu sehen. Den Höhepunkt stellt ein hochmodernes Analysengerät dar: ein Gas-Chromatograph mit Massenspektrometer ("state-of-the-art").

Natürlich sind auch Kakaobohnen unterschiedlicher Herkunft ausgestellt.
Typisch für Kakao ist ein ganz besonderer Inhaltsstoff: das Theobromin - von dem ein Molekül-Modell zu sehen ist.

Ebenso sind ein paar wichtige alte und neue wissenschaftliche Bücher aus dem Bereich der Arbeiten des Instituts ausgestellt.
Weiterhin bietet die Ausstellung eine Fülle an Informationen zur Zusammensetzung von verschiedenen Schokoladen und zu den einzelnen Nährstoffen in Schokoladen.

Weitere Informationen unter www.schokoladenmuseum.de und unter
www.lci-koeln.de

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Hersteller von Knabberartikeln sehen messbare Erfolge ihrer Werbezurückhaltung gegenüber Kindern


Die führenden Hersteller von Knabberartikeln in Deutschland haben sich in Brüssel über den europäischen Snackverband (European Snack Association/ESA) zu Einschränkungen bei ihren Werbeaktivitäten gegenüber Kindern unter 12 Jahren bekannt. So partizipieren sie über die ESA am EU-Pledge, der über eine Selbstverpflichtung Einschränkungen im Bereich der Werbung vorsieht. Die Einhaltung wird durch eine unabhängige Agentur jährlich kontrolliert. Die Ergebnisse für Deutschland im Jahr 2012 zeigen, dass die Werbung deutlich verringert wurde. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 ging die Fernsehwerbung in Kindersendungen um 78% zurück. 98,5% der gezeigten Werbung entsprechen den selbst gesetzten Vorgaben. Doch der Ansatz im EU-Pledge geht über die reine Werbung hinaus. Die Hersteller von Knabberartikeln haben sich zudem dazu bekannt, ihre Produkte weiter zu optimieren. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.eu-pledge.eu/.