Deutsch Englisch    Home Kontakt Sitemap RSS-Feed
Suche

Pressemeldung



Gesundheit und Ernährung

18.07.2011:

Jeder sollte sich erlauben zu genießen

Jeder sollte sich erlauben zu genießen
Wer sich Genuss erlaubt, lebt gesünder. Zu viele Menschen aber "genießen" nebenbei und verwechseln damit Genuss mit Konsum. Der Genussforscher Dr. Rainer Lutz meint, Menschen sollten lernen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, sie wichtig zu nehmen und sich das Genießen zu erlauben - von klein auf.
© BDSI 2011

Download  des Bildes
Wer sich Genuss erlaubt, lebt gesünder. Davon ist Dr. Rainer Lutz, Psychologe und Genussforscher an der Philipps-Universität Marburg, überzeugt. Diese Quelle fürs Wohlbefinden jedoch nutzen viel zu wenige Menschen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag des Arbeitskreises Ernährung des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) im Februar 2011 durchführte: Von mehr als 1.000 Männern und Frauen über 14 Jahren gaben 43 Prozent an, eher nebenbei zu genießen. Zwischen Berufstätigen und Nicht-Berufstätigen gab es dabei kaum einen Unterschied. "Wer etwas nebenbei "genießt", verwechselt Genuss mit Konsum", kommentiert Lutz das Umfrageergebnis. Genießen bedeute, bewusst auszuwählen, was einem gut tut, sich Zeit für den Genuss zu nehmen, ihm seine volle Aufmerksamkeit zu schenken und dabei alle Sinne zu gebrauchen. Ob man sich nun an einem sonnigen Tag eine kurze Auszeit auf einer Parkbank gönnt und dem Vogelgezwitscher lauscht, im lockeren Laufschritt die Bewegung an frischer Luft oder den Duft und Geschmack eines leckeren Lebensmittels in angenehmer Umgebung genießt, ist einerlei. Wichtig ist, sich durch Erfahrungen ein großes Genuss-Spektrum zu erobern, aus dem man schöpfen kann.

Sich so alltäglich zu verwöhnen, gibt Kraft, um die vielfältigen Herausforderungen des Alltags zu meistern. Außerdem kann es eine wirksame Maßnahme der Selbstbegrenzung sein. Denn: Beim Genuss zählt die Qualität, da ist weniger oft mehr, was ihn deutlich vom Konsum unterscheidet. Dieser aber prägt unsere (Konsum-)Gesellschaft, in der Auszeiten eine Mangelware sind. So manches Genuss-Hindernis, wie z. B. Leistungsdruck, Regeln und Verbote, ist Grundlage für ein schlechtes Gewissen. Nach Erfahrungen des Genussforschers Lutz ist das zentrale Genusshindernis die (irrationale) Überzeugung vieler Menschen, es dürfe ihnen nicht gutgehen. Er fordert daher dazu auf, Genussfähigkeit als Teil eines gesunden Lebensstils zu begreifen. Menschen sollten lernen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, sie wichtig zu nehmen und sich das Genießen zu erlauben - von klein auf.

Weitere Informationen unter www.suessefacts.de.

Mitgliederservice

Login




Passwort vergessen?
Einfach neu bestellen!

Hersteller von Knabberartikeln sehen messbare Erfolge ihrer Werbezurückhaltung gegenüber Kindern


Die führenden Hersteller von Knabberartikeln in Deutschland haben sich in Brüssel über den europäischen Snackverband (European Snack Association/ESA) zu Einschränkungen bei ihren Werbeaktivitäten gegenüber Kindern unter 12 Jahren bekannt. So partizipieren sie über die ESA am EU-Pledge, der über eine Selbstverpflichtung Einschränkungen im Bereich der Werbung vorsieht. Die Einhaltung wird durch eine unabhängige Agentur jährlich kontrolliert. Die Ergebnisse für Deutschland im Jahr 2012 zeigen, dass die Werbung deutlich verringert wurde. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 ging die Fernsehwerbung in Kindersendungen um 78% zurück. 98,5% der gezeigten Werbung entsprechen den selbst gesetzten Vorgaben. Doch der Ansatz im EU-Pledge geht über die reine Werbung hinaus. Die Hersteller von Knabberartikeln haben sich zudem dazu bekannt, ihre Produkte weiter zu optimieren. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.eu-pledge.eu/.