Personalia
04.12.2009:
Kakaostiftung: Dr. Bernd Monheim Ehrenvorsitzender - Wechsel in der Geschäftsführung
Der Vorstand der Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenwirtschaft hat Dr. Bernd Monheim zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dr. Karsten Keunecke, der zusammen mit dem langjährigen Stiftungsvorsitzenden Dr. Monheim die Stiftung 1997 ins Leben gerufen hat, scheidet als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied aus. Mit Wirkung zum 01.12.2009 wurde Dr. Torben Erbrath zum neuen Geschäftsführenden Vorstandsmitglied gewählt.
Dr. Bernd Monheim, von 1997 bis 2009 Vorsitzender der Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenwirtschaft, wurde vom Stiftungsvorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Vorstand würdigt damit insbesondere das Engagement und Eintreten Dr. Monheims für die Gründung der Stiftung innerhalb der Süßwarenbranche. Dr. Monheim leistete seinerzeit kraft seiner Autorität als Vorsitzender des BDSI große Überzeugungsarbeit, die damals vorhandene Skepsis gegenüber einer Kakaostiftung zu überwinden.
Dr. Karsten Keunecke, von 1997 bis 2009 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, war von 1989 bis 2009 Geschäftsführer der Fachsparte Schokolade, Schokoladenerzeugnisse und Kakao des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) und ist zum 31.10.2009 in den Ruhestand getreten. Er hat zusammen mit Dr. Monheim maßgeblich die Gründung der Stiftung in die Wege geleitet.
Dr. Torben Erbrath ist seit 2000 beim BDSI und wurde im Dezember 2008 zum Geschäftsführer bestellt. In Nachfolge von Dr. Keunecke führt er die Geschäfte der Fachsparte Schokolade, Schokoladenerzeugnisse und Kakao und nun auch zusammen mit Dr. Rodger Wegner vom Verein der am Rohkakaohandel beteiligten Firmen e.V. die der Stiftung.
Die Geschichte der Stiftung:
Die Idee zur Gründung geht auf die Internationalen Kakaoübereinkommen zurück, deren Zeichnerstaat die Bundesrepublik Deutschland seit Anfang der 70er Jahre war. Mit der Auflösung des Ausgleichslagers (Bufferstock) des Internationalen Kakaoabkommens im Jahre 1993 wurden den Mitgliedsländern anteilige Mittel aus dem Verkauf der seinerzeit einlagernden 250.000 t Kakao - gemäß ihrem Anteil an den abgeführten Levy-Zahlungen - zugesprochen. Levy-Zahlungen waren von der deutschen Schokoladenindustrie und vom deutschen Kakaohandel in den Jahren 1981/82 bis 1989/90 für den Kakao, der in die Bundesrepublik Deutschland aus Nicht-Mitgliedsländern des Kakaoübereinkommens importiert worden war, in Millionenhöhe geleistet worden. Eine Auskehrung, der auf Deutschland entfallenden Mittel, erfolgte in Absprache mit den involvierten Bundesministerien an die beiden, den deutschen Kakaohandel und die deutsche Schokoladenindustrie repräsentierenden Verbände. So sahen sich die beiden Verbände in der Lage, Mitte der 90er Jahre die Voraussetzung für die Gründung einer Stiftung zu schaffen.
Im März 1997 schließlich wurde die Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenwirtschaft in Hamburg in das Stiftungsregister eingetragen. Sie hat seitdem mit Mitteln von über 4 Mio. Euro Projekte rund um Kakao und Schokolade gefördert (
www.kakao-stiftung.de).