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Zahlen und Fakten

30.11.2009:

Kakaostiftung: Dr. Bernd Monheim Ehrenvorsitzender - Wechsel in der Geschäftsführung

Vielfalt bei Adventskalendern und anderen Saisonartikeln

Die deutsche Süßwarenindustrie steht im Vergleich zu vielen anderen Branchen in einem schwierigen Umfeld noch relativ gut da. Dennoch hat sie in den ersten zehn Monaten im Inland ein spürbares Absatz- und Umsatzminus zu verkraften. Nach den Erhebungen der Marktforscher von IRI sank der Absatz von Süßwaren im Einzelhandel in Deutschland um 2,5 %, der Umsatz um 0,6 %. Mit einem guten Weihnachtsgeschäft könnte am Ende des Jahres eine schwarze Null stehen. Hierzu mag beitragen, dass die Vielfalt bei Adventskalendern und figürlichen Erzeugnissen deutlich zugenommen hat.

"Die von den Meteorologen für die ersten Dezembertage angekündigten Temperaturrückgänge versetzen die Verbraucher in Weihnachtsstimmung, die wiederum mehr Lust auf Schokolade, Marzipan, Lebkuchen und andere Leckereien in der Vorweihnachtszeit macht", weiß Dr. Dietmar Kendziur, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) aus langjähriger Erfahrung. Zu Beginn der Adventszeit blicken die Hersteller optimistisch auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. "Bei einem guten Weihnachtsgeschäft können wir im Inland noch auf eine schwarze Null kommen", so die Prognose von Dr. Kendziur.

Bei Adventskalendern will die Branche mit Vielfalt überzeugen
Über 80 Millionen Adventskalender haben die deutschen Süßwarenhersteller dieses Jahr produziert. Allein über 50 Millionen gingen davon in den deutschen Handel, der Rest in den Export. Und die gute Nachricht für die Verbraucher: Es gibt wirklich für jeden Geschmack und Bedarf den richtigen Kalender, um die Tage bis zum Weihnachtsfest zu zählen. War es vor wenigen Jahren noch Brauch, vornehmlich Kindern die Wartezeit bis zur herbeigesehnten Bescherung mit einer Schoko-Leckerei im Adventskalender zu versüßen, so wecken heute die Kalender auch bei Erwachsenen Begehrlichkeiten. Beispielsweise Marzipan-, Bonbon-, Bitterschokolade- oder Minipralinen-Überraschungen hinter den 24 Türchen lassen kaum einen Wunsch offen .

Zunehmend haben auch andere Branchen den Adventskalender für sich entdeckt. Mit Spielzeug, Lotterielosen und sogar mit Edelsteinen gefüllte Exemplare zeigen, dass die Verbraucher sich die Vorfreude auch in Krisenzeiten nicht nehmen lassen.

Auch für Schoko-Weihnachtsmann & Co. ist die Prognose positiv
Der Umsatz mit klassischen weihnachtlichen Schoko-Saisonartikeln erreichte letztes Jahr ein Niveau von 459 Mio. Euro. Der Umsatz mit Schoko-Weihnachtsmännern lag bei 93 Mio. Euro. In diesem Jahr könnte die 100 Mio.-Euromarke erreicht werden, so hoffen die Hersteller. Dies hängt auch damit zusammen, dass neben unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von Vollmilch bis Bitterschokolade auch die Vielfalt der Größen und Formen zugenommen hat.

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