Der aktuelle foodwatch-Test 2008 zu Kartoffelchips bestätigt den weltweit einmaligen Erfolg des gemeinsamen Minimierungskonzeptes deutscher Kartoffelchipshersteller und Lebensmittelbehörden:
- Der Mittelwert der Acrylamidgehalte ist vom Beginn der foodwatch-Messungen im Jahre 2003 bis heute bei traditionellen Kartoffelchips von 1.012 auf 290 ppb gesunken. D. h. traditionelle Kartoffelchips besitzen im Mittel nur noch 29% der ursprünglich Gehalte. Dies entspricht einer Reduzierung um 71%.
- Bei Stapelchips sind die Mittelwerte von 1.469 auf 296 ppb gesunken und betragen noch 20% der Ausgangswerte. Dies entspricht einer Absenkung um 80%.
Kartoffelchips in Deutschland weisen damit dank innovativer Technologie und optimierter Rohstoffverarbeitung die weltweit niedrigsten Acrylamidgehalte auf.
Valide Aussagen über die Entwicklung der Gehalte in Kartoffelchips lassen sich ausschließlich anhand von Mittelwerten treffen - und zwar über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg. Bedauerlicherweise vergleicht foodwatch die Acrylamidgehalte einzelner Produkte mit Testergebnissen aus dem Jahre 2007. Diese Wertedifferenzen liegen jedoch innerhalb der Messtoleranz der Analyseverfahren. foodwatchs Aussagen "Werte gestiegen" und "einige Chips wieder mit höheren Acrylamidwerten" täuschen daher Verbraucher über die wahre Entwicklung.
Die Minimierungsanstrengungen der Industrie und der Behörden gehen unvermindert weiter.
Juli 2008